20.06.2019, von Daniel Hoppe

Gemeinsame Übung von DLRG, Feuerwehr, Johannitern und THW in Bochum-Stiepel

Bochum-Stiepel. Am Abend und in der Nacht vom 15. auf den 16. Juni 2019 fand an und auf der Ruhr die alljährliche Ölsperrenübung statt.

Die leitenden Einsatzkräfte der vier beteiligten BOS: Von links nach rechts: Kathrin Nonn (JUH), Jürgen Dewender und Daniel Hoppe (THW), Manfred Bindemann (DLRG) und Jan Hornschuh (Feuerwehr); Foto: THW Bochum

Im Auftrag der Feuerwehr Bochum übt unser Ortsverband jedes Jahr das Einbringen und Betreiben der Ölsperre auf der Ruhr. Hierfür gibt es zwei Standorte auf Bochumer Stadtgebiet: in Dahlhausen vor der Schwimmbrücke und in Stiepel auf Höhe der Straße AN DER ALTEN FÄHRE. In diesem Jahr wurde in Stiepel geübt.

Die diesjährige Übung wurde als Abend- und Nachtübung durchgeführt und so trafen sich die Beteiligten von Feuerwehr, Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und THW am frühen Abend vor Ort.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde zunächst die Arbeitsstelle abgesichert und die für den Abend und die Nacht erforderliche Beleuchtung auf beiden Seiten der Ruhr aufgebaut. Im Anschluss daran wurde die Ölsperre durch Feuerwehr und THW in die Ruhr eingebracht. Die DLRG Ortsgruppe Bochum-Süd war wie üblich mit einem Motorrettungsboot beteiligt und hat das Einbringen der Ölsperre unterstützt sowie für Sicherheit auf dem Wasser gesorgt.

Unterbrochen wurden die Arbeiten lediglich durch eine Verpflegungspause. Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Bochum hatte alle Einsatzkräfte zu Tisch gebeten. Mit einer Warmverpflegung und Nachtisch sowie heißem Kaffee beteiligten sich die Johanniter erstmalig an dieser Übung.

Das Einbringen der Ölsperre und die Inbetriebnahme der MopMatic – einer Maschine zum Entnehmen verschmutzten Wassers – konnten erfolgreich um 22:30 Uhr vermeldet werden. Nach einer kurzen Testphase wurde der Rückbau begonnen. In den frühen Nachtstunden des Sonntags konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

Neben der guten fachlichen Umsetzung, hat sich gezeigt, wie gut die vier Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) Feuerwehr, DLRG, JUH und THW zusammenarbeiten können und sich jeweils in ihrer Fachlichkeit ergänzen. Diese Zusammenarbeit ist eine gute Grundlage für kommende gemeinsame Ausbildungen, Einsätze und Übungen.


  • Die leitenden Einsatzkräfte der vier beteiligten BOS: Von links nach rechts: Kathrin Nonn (JUH), Jürgen Dewender und Daniel Hoppe (THW), Manfred Bindemann (DLRG) und Jan Hornschuh (Feuerwehr); Foto: THW Bochum

  • Die aufgebaute Ölsperre auf der Ruhr in Bochum-Stiepel

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