28.06.2020, von Florian Steinmann

Verlässliche Helfer/-innen an heißen Tagen

Die hohen Temperaturen der vergangenen Tage haben bereits ihre Spuren an den Gewässern in unserer Stadt hinterlassen. Aus diesem Grund waren am Samstag den 27. Juni 2020 gleich zwei Gruppen des THW Bochum in der Stadt unterwegs, um besonders betroffene Teiche mit Frischwasser zu versorgen.

An der Einsatzstelle in Bochum-Stiepel mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt werden, um den ausgetrockneten Teich zu erreichen.

Für die Einsatzkräfte der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung aus dem 1. Technischen Zug ging es morgens nach Bochum-Stiepel. Der Wasserstand in einem Teich in der Nähe der Hülsbergstraße war bereits so weit abgesunken, dass dringend Frischwasser nachgefüllt werden musste, um die Natur und Lebewesen im Teich zu schützen.

Unsere Spezialisten für die Bewegung großer Wassermassen, die Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen, kehrte an die bereits aus dem vergangenen Jahr bekannte Einsatzstelle im Wattenscheider Stadtgarten zurück. Auch im dortigen Teich war der Wasserstand während der heißen Sommertage so stark gesunken, dass das Nachfüllen von Frischwasser erforderlich wurde.

Für zukünftige Einsätze dieser Art hat das THW Bochum eine Anlage, die mittels von speziellen Bällen und eines Kompressors Luft in die stehenden Gewässer einleitet, um eine stärkere Anreicherung mit Sauerstoff zu erzielen und so ansässige Lebewesen und Pflanzen zu schützen.

Besondere Berücksichtigung bei diesem Einsatz fand auch das, für alle THW Ortsverbände gültige, Hygienekonzept des THW. So ist jede Einsatzkraft verpflichtet eine zugelassene Atemschutzmaske zu tragen und, sofern es der Einsatzauftrag zulässt, unnötige Kontakte zu anderen Einsatzkräften zu vermeiden.

Bürgerinnen und Bürger können mit einem Anruf an der eigens eingerichteten Hotline (Tel. 0234 910–3333) auf etwaige Trockenstände im Stadtgebiet aufmerksam machen, die dann von Feuerwehr, Polizei oder THW beseitigt werden.


  • An der Einsatzstelle in Bochum-Stiepel mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt werden, um den ausgetrockneten Teich zu erreichen.

  • Die Sicherheit der Einsatzkräfte steht immer an erster Stelle, daher werden Einsatzkräfte bei Arbeiten am Wasser stets von einer zweiten Einsatzkraft abgesichert

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