24.06.2021, von Florian Steinmann

Gemeinsam mehr erreichen – Die Zusammenarbeit von Feuerwehr und THW Bochum wird weiter ausgebaut

Donnerstag, den 24. Juni 2021. Bei einem ersten Treffen der Schnell-Einsatz-Gruppe Netz-Ersatz-Anlage, kurz SEG-NEA, der Feuerwehr Bochum und der Fachgruppe Elektroversorgung (FGr. E) des THW Bochum wurde eine Vertiefung der Zusammenarbeit in Form von Übungen und fachlichem Austausch beschlossen, um besonders im Einsatzfall eingespielt zusammenarbeiten zu können.

Fahrzeug der Feuerwehr Bochum zu Gast auf dem Hof des THW Bochum

Je ein roter und ein blauer Anhänger stehen an diesem Abend auf dem Hof des THW Bochum, in einem großen Kreis drumherum stehen die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW in fachliche Gespräche vertieft.

Auf den Anhängern, die je über einen großen rechteckigen Aufbau verfügen, befinden sich große Notstromaggregate, die über so große Leistungen verfügen, dass Sie das Stromnetz in Teilen ersetzen können. Kommt es z. B. zu einem großflächigen Stromausfall können mit diesen Aggregaten ganze Krankenhäuser mit Strom versorgt werden, sollten die dort installierten Notstromanlagen an ihre Leistungsgrenzen gelangen. Daher werden diese Energieerzeuger auch als Netzersatzanlagen, kurz NEA, bezeichnet.

Während die NEA der Feuerwehr Bochum, die diese für den Katastrophenschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vorhält, über eine Leistung von 250 kVA verfügt, kann die NEA des THW Bochum eine Leistung von 175 kVA bereitstellen.

Der Clou besteht jedoch darin, dass die Anlagen miteinander kombinierbar sind und so gemeinsam größere Anforderungen erfüllen können.

In den kommenden Wochen sind nun weitere Treffen und Übungen zwischen der SEG-NEA und der Fachgruppe Elektroversorgung des THW Bochum geplant, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.


  • Fahrzeug der Feuerwehr Bochum zu Gast auf dem Hof des THW Bochum

  • .Mit Heizwiderständen können die NEA zur Übung betrieben werden

  • NEA der Feuerwehr Bochum

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