19.05.2022, von Florian Steinmann

Erneute Kampfmittelentschärfung in Bochum-Werne

Gerade einmal sechs Tage nach dem Kampfmittelfund in der Nähe der Unistraße, wurde am Nachmittag des 18. Mai 2022 eine weitere Fliegerbombe in Bochum entschärft. Verbunden damit war die Evakuierung eines Sicherheitsradius von 250m rund um die Fundstelle in Bochum-Werne. Rund 1.800 Bochumerinnnen und Bochumer mussten dafür zeitweise ihre Wohnungen und Häuser verlassen. 136 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um die Evakuierung zu unterstützen.

Die Führungsstelle des THW während des Einsatzes

Nachdem sich der Kampfmittelverdacht an der Kreyenfeldstraße, Höhe Teimannstraße im Stadtteil Werne am Mittag bestätigt hatte, wurden 24 Einsatzkräfte des THW Bochum am Nachmittag alarmiert, um die Absperrmaßnahmen rund um den Fundort der englischen 250 Kilo-Fliegerbombe zu sichern. Gegen 16 Uhr bezogen die Einsatzkräfte des THW acht Sperrstellen, während Einsatzkräfte von Ordnungsamt und Polizei damit begannen die Wohnungen und Häuser innerhalb des Evakuierungsradius zu kontrollieren.

Nachdem die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen waren, wurde gegen 18:40 Uhr mit der Entschärfung der Fliegerbombe durch den Kampfmittelräumdienst begonnen. Bereits gegen 19:15 Uhr wurde die erfolgreiche Entschärfung gemeldet, sodass alle Sperrstellen aufgehoben wurden und die Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren konnten.


  • Die Führungsstelle des THW während des Einsatzes

  • Mit Großfahrzeugen des THW wurden die Sperrstellen rund um den Evakuierungsradius eingerichtet

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