18.11.2018, von Florian Steinmann

Atemschutzgeräteträger beim THW – Mit Brief und Siegel

Der Raum ist dunkel, verraucht und es ist erdrückend heiß, kein Ort an dem man auch nur eine unnötige Minute verbringen möchte. Doch für die Atemschutzgeräteträger des THW kann genau ein solcher Raum eine Einsatzstelle darstellen. Einsätze unter diesen Bedingungen verlangen von den Einsatzkräften besondere Fähigkeiten und einhundertprozentige Einsatzbereitschaft.

In einer theoretischen Ausbildung werden die bekannten Inhalte aufgefrischt, aber auch neue aktuelle Themen besprochen.

Um einen sicheren Einsatz unter diesen Extrembedingungen zu gewährleisten müssen alle Atemschutzgeräteträger, kurz auch „AGTler“ genannt, einmal im Jahr eine Belastungsübung, verbunden mit einer entsprechenden Unterweisung, durchlaufen.

Die Unterweisung für das Jahr 2018 fand am 10. November 2018 an der Feuerwache an der Grünstraße in Bochum statt.  Die Ausbildung und Bereitstellung der Atemschutzgeräteträger ist mit hohen Anforderungen, nicht nur an die Einsatzkräfte, sondern auch an das Material, verbunden. Aus diesem Grund haben sich die THW Ortsverbände Hattingen, Schwelm, Witten und Bochum darauf verständigt die Ausbildung gemeinsam durchzuführen. Die Ausbilder kamen dieses Jahr aus den Ortsverbänden Bochum und Schwelm. Von besonderer Bedeutung ist jedoch auch die Kooperation mit der Bochumer Feuerwehr die dem THW ihre Ausbildungsressourcen an der Feuerwache eins zur Verfügung stellt.

Bis auf eine Einsatzkraft haben alle Atemschutzgeräteträger ihre Qualifikation für das Jahr 2019 verlängern können und stehen so für verschiedenste Einsatzszenarien, ob in einem verrauchten Gebäude, oder in einer Kanalisation in der sich zu wenig Sauerstoff für einen gefahrlosen Einsatz befinden könnte, zur Verfügung.


  • In einer theoretischen Ausbildung werden die bekannten Inhalte aufgefrischt, aber auch neue aktuelle Themen besprochen.

  • Im Keller der Feuerwache müssen die Einsatzkräfte Ihre Fitness beweisen.

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