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das letzte Wochenende im Januar PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion THW Bochum   
Sonntag, den 31. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Am letzten Wochenende im Januar gab es noch viele Aufgaben für das THW Bochum, die ein Beispiel für das aktive Leben am Ort sind.

Der Tag begann mit einer großen Wintersportaktion. Die THW Jugend unternahm unter Leitung der Bochumer Jugendbetreuer eine Reise nach Winterberg. Bereits in den letzten Jahren hatte die Bochumer Jugend diesen Ort kennen gelernt; diesmal beteiligten sich auch die Jugendgruppen aus Hagen, Hattingen, Herne, Witten und Wetter. Insgesamt machten über 100 Jugendliche die Rodelbahn unsicher und hatten dabDer Wackerhammer im Einsatzei viel Spaß. Die größte Freude bestand aber darin, dass alle wieder gesund zu Hause ankamen.

Am Abend alarmierte die Leitstelle den Leiter des THW Bochum und bat um Unterstützung, weil an einem Gebäude eine Mauer stark beschädigt war. Die Ursache und der Umfang des Schadens war noch unbekannt. Sogleich alarmierte er den Baufachberater Holger Hohage und fuhr zur weiteren Erkundung zur Einsatzstelle. Bereits während der Anreise wurden vom 1.TZ zwei Gruppen alarmiert. Zu erwartende Aufgabe: abstützen und aussteifen.

Vor Ort bBaustützen werden gesetztot sich das Bild einer kleinen Gaststätte in einem ehemaligen Fachwerkgebäude. Die Wand im Küchenbereich war teilweise eingestürzt, die Ursache ließ sich zunächst nicht ermitteln. Der Baufachberater begann mit seiner Arbeit und die eintreffenden Helfer der Bergungsgruppe I und der Fachgruppe Räumen begannen mit der Beseitigung der Trümmer und Ursachensuche. Die ersten Teile wurde gegen Einsturz gesichert und die Struktur der Statik wurde freigelegt. Die Ergebnisse der Ermittlungen des Bauchfachberaters und die freigelegte Balkenstruktur ermöglichten keine schnelle Lösung unter Einsatzbedingungen. Der Leiter des THW empfahl der Feuerwehr, die weiteren Arbeiten einzustellen und das Opjekt zu sichern. Die Anwohner erhielten Gelegenheit, die wichtigsten Dinge herauszuholen. In den frühen Morgenstunden konnte der Einsatz beendet und der mühsame Rückweg durch den Schnee angetreten werden.

Am nächsten Morgen forderte die Leitstelle der Feuerwehr die nächste THW Unterstützung an. Der Zugführer des 1.TZ Frank Althoff fuhr zu einer Einsatzstelle an der Markstr., denn dort brannte ein Gebäude. Zum Löschen wurde die Untersützung der Fachgruppe Räumen benötigt. Die Helfer der Fachgruppe wurden alarmiert und unter Leitung des Gruppenführers Markus Richter konnte der Räum-Unimog bereits gute Arbeit leRäumunimog im Einsatzisten. Im weiteren Verlauf wurde aber auch noch ein weiterer Radlader des örtlichen Abfallentsorgers (USB) benötigt, mit dem das THW sehr eng zusammenarbeitet. Der Einsatz des Radladers führte dazu, dass der Brand umfassend gelöscht werden konnte.

Insgesamt haben alle Helfer und die THW Jugend ein gutes Beispiel für einen lebendigen Ortsverband gezeigt und ihnen gebührt Dank und Anerkennung. (Fotos: Anke Wagschal-Reschka und Frank Althoff)